HPC — High Performance Computing
Hochleistungsrechnen für rechenintensive Aufgaben wie Klimasimulationen, Crashtest-FEM, KI-Training oder Genomanalyse; e…
HPC (High Performance Computing) bezeichnet den Einsatz von Rechensystemen, die weit über die Kapazität normaler Server hinausgehen. Anwendungsfälle sind wissenschaftliche Simulationen (Strömungsmechanik, Klimamodelle), Finanz-Risikomodellierung, Genomsequenzierung und — zunehmend — KI/ML-Training.
HPC-Server vs. Standard-Server
Standard-Rack-Server (z. B. Dell PowerEdge R-Serie) sind für Enterprise-Workloads ausgelegt. Für HPC bietet Dell die C-Serie (z. B. C6420, C6520): hochdichte Multi-Node-Chassis, in dem mehrere Server-Knoten ein gemeinsames Gehäuse teilen, um Energieversorgung und Kühlung zu optimieren.
Typische HPC-Komponenten
- Viele CPU-Kerne: AMD EPYC und Intel Xeon mit 32–192 Kernen pro Knoten
- Schnelles Interconnect: InfiniBand (HDR 200 Gbit/s) oder RoCE für geringe Latenz zwischen Knoten
- Parallelspeicher: Lustre- oder GPFS-Cluster-Dateisysteme
- GPU-Beschleunigung: NVIDIA A100/H100 für GPU-HPC-Workloads
Refurbished in HPC
HPC-Hardware der Generationen 14G/15G (DDR4, PCIe 4.0) ist refurbished besonders interessant für Forschungseinrichtungen und Hochschulen mit begrenztem Budget.