Ein Terminal-Server stellt Anwendungen und Desktops zentral bereit und macht Arbeitsplätze von jedem Endgerät aus nutzbar. Ob Windows Terminal-Server (RDS) oder Linux-Umgebung: Ihre Mitarbeitenden arbeiten sicher, ortsunabhängig und ohne lokale Softwareinstallation. Leistungsstarke Systeme von HPE, DELL, Lenovo und Fujitsu bilden die zuverlässige Hardware-Basis.
Terminal-Server kaufen – zentrale IT-Arbeitsplätze mit Windows & Linux
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Technische Anforderungen eines Terminalservers
RAM pro Nutzer ist der entscheidende Dimensionierungsfaktor – danach CPU-Kerne, Storage und Netzwerk.
Variiert je System pro Office-Nutzer (RDS), bei VDI mehr pro Desktop. Großzügig bestücken, denn RAM ist meist der erste Engpass.
Genug Kerne und Takt für viele gleichzeitige Sitzungen. Office-Lasten sind genügsam, ERP/CAD braucht deutlich mehr.
Schneller Storage fängt Boot-Storms und gleichzeitige Morgen-Logins ab – besonders bei VDI mit vielen Desktops wichtig.
Für CAD, Grafik oder Video: GPU mit vGPU-Technologie teilt grafische Leistung auf mehrere Sitzungen auf.
10 GbE und niedrige Latenzen für gleichzeitigen Zugriff vieler Nutzer und schnelle Profil-Operationen.
Da viele Mitarbeitende abhängen: redundante Netzteile und – ab kritischer Größe – ein zweiter Server für HA.
Unterstützte Plattformen
Microsoft RDS (Windows Server) · Linux-Terminal-Server · Citrix Virtual Apps and Desktops · VMware Horizon · Azure Virtual Desktop / Hybrid.
Unsere Hardware-Empfehlungen
Vom kleinen Office-Server bis zur hochverfügbaren RDS-Farm.
| Szenario / Anforderung | Empfohlene Systeme | Konfigurations-Empfehlung |
|---|---|---|
| Kleines Team (bis ~25 Nutzer, RDS) | DELL R650 · HPE DL360 Gen 11 · Lenovo SR630 V2 · Fujitsu RX2530 M6 | 1U, 128–256 GB RAM, NVMe – ein Server für standardisierte Büroarbeit |
| Mittelstand (25–100 Nutzer, RDS) | DELL R750 · HPE DL380 Gen 11 · Lenovo SR650 V2 · Fujitsu RX2540 M6 | 2U, 256–512 GB RAM, viele Kerne, NVMe, 10 GbE |
| VDI / dedizierte Desktops | DELL R750 · HPE DL380 Gen 11/12 · Lenovo SR650 V2 | Hohe RAM-Bestückung, viel NVMe, ggf. vGPU |
| Grafik / CAD / 3D | DELL R750 + GPU · HPE DL380 + GPU | GPU mit vGPU-Lizenz für mehrere grafische Sitzungen |
| Kostenoptimiert (Refurbished) | DELL R640/R740xd · HPE DL380 Gen 10 · Lenovo SR650 V2 | Planbare Last – mehr Nutzer pro Euro |
Als Dell- und Lenovo-Partner erhalten wir projektbezogen besonders attraktive Konditionen – auch bei RDS-Farm-Projekten mit mehreren Nodes lohnt die Anfrage.
Konkrete Einsatzszenarien
Standardisierte Büroarbeit
50 Mitarbeitende arbeiten über RDS auf einem DELL R750 mit Office, Mail und Branchensoftware – ein Server ersetzt 50 zu wartende Einzel-PCs, Updates erfolgen zentral.
Homeoffice & Außendienst
Remote-Zugriff von überall auf eine zentrale, gesicherte Umgebung – Daten verlassen das Rechenzentrum nie, das Endgerät dient nur als Anzeige.
Filialbetrieb
Ein kompakter, remote-verwaltbarer Server (Lenovo SR630 V2, Fujitsu TX1330 M5) versorgt eine Filiale, ohne dass IT-Personal vor Ort sein muss.
Warum Refurbished für diesen Einsatzbereich sinnvoll ist
Terminal-Server-Lasten sind hervorragend planbar und nicht extrem rechenintensiv – ideale Voraussetzungen für Refurbished-Hardware. Das eingesparte Budget fließt in mehr RAM oder einen zweiten Server für Ausfallsicherheit.
Häufig gestellte Fragen
Ein zentraler Server, der mehreren Nutzern gleichzeitig Zugriff auf Anwendungen und Desktops ermöglicht – über RDS unter Windows oder Linux-Implementierungen. Software wird zentral verwaltet; das Endgerät braucht nur eine Remote-Verbindung.
Ein klassischer Server stellt Dienste im Hintergrund bereit. Ein Terminal-Server hostet viele interaktive Benutzersitzungen gleichzeitig – mehrere Mitarbeitende arbeiten parallel mit denselben Anwendungen, als säßen sie lokal.
Stark abhängig vom Anwendungsprofil. Für standardisierte Büroarbeit per RDS bedient ein gut bestückter 2U-Server oft 50–100 Nutzer. Maßgeblich sind CPU-Kerne, RAM und Storage-Geschwindigkeit.
RDS ist ressourceneffizient und günstig für standardisierte Arbeit; VDI gibt jedem Nutzer einen isolierten Desktop, braucht aber mehr Ressourcen. Für Standard-Workloads meist RDS.
Bei Windows-Terminal-Servern ja: eine RDS-CAL pro Nutzer oder Gerät. Bei Linux entfällt das Lizenzmodell. Wir beraten zur wirtschaftlich sinnvollsten Variante.
Richtet sich nach Nutzerzahl, Server-Performance, Lizenzmodell und Zusatzleistungen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Angebot.
Sehr sicher bei richtiger Konfiguration: zentrale AD/LDAP-Zugangskontrolle, Server-seitiges Patch-Management, verschlüsselte Sitzungen, zentrale Datenhaltung, VPN/Firewall.
Sehr gut – Terminal-Server-Lasten sind planbar und genügsam. Das eingesparte Budget fließt in mehr RAM oder einen HA-Partner.