Leasingvertrag (IT)
Vertrag zur zeitlich befristeten Nutzungsüberlassung von IT-Hardware gegen monatliche Rate. Unterschieden wird zwischen…
Auch bekannt als:
Leasingvertrag
IT-Leasing
Mietleasing
Ein Leasingvertrag für IT-Hardware ermöglicht die Nutzung von Geräten (Server, Netzwerktechnik, Endgeräte) ohne vollständige Kauffinanzierung. Die Leasingnehmer zahlen monatliche Raten und geben die Hardware am Vertragsende zurück oder erwerben sie zu einem vereinbarten Restwert.
Finance-Leasing vs. Operating-Leasing
- Finance-Leasing: Lange Laufzeit (meist ≥ wirtschaftliche Nutzungsdauer), Leasingnehmer trägt Restwertrisiko, Aktivierungspflicht in der Bilanz (IFRS 16)
- Operating-Leasing: Kürzere Laufzeiten, Leasinggeber trägt Restwertrisiko, off-balance-sheet (klassisch nach HGB) — belastet nicht die Eigenkapitalquote
Typische IT-Leasing-Laufzeiten
- Server und Netzwerktechnik: 36–60 Monate
- Laptops und Endgeräte: 24–36 Monate
Alternative: Refurbished-Kauf
Der Kauf von refurbishter Hardware bietet oft eine bessere TCO als Leasing: Kein monatlicher Kapitaldienst, volle Eigentumsrechte ab Tag 1, und höhere Flexibilität bei der Ausmusterung über einen strukturierten Ankauf-Prozess.