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Wissen & Ratgeber

HPE ProLiant Gen13 im Überblick: Modelle, iLO 8 und was das für Ihre Serverprojekte bedeutet

Ein klarer Plattformwechsel, der die Planung bestehender Server betrifft.

Christian Knittel Christian Knittel 13. Oktober 2026 13 Min Lesezeit

Am 7. Oktober 2026 hat HPE die ersten vier Server der neuen Generation ProLiant Gen13 vorgestellt [1][2]. Es ist ein klarer Plattformwechsel: Alle vier Modelle laufen mit AMD EPYC der 6. Generation, bieten PCIe Gen6 und werden über das neue iLO 8 verwaltet [2][3].
Für Sie stellt sich damit eine praktische Frage: Was bedeutet das für Ihre vorhandenen Server der Generationen Gen10, Gen11 und Gen12, und wie planen Sie neue Projekte in diesem Bereich? Genau dabei unterstützen wir Sie bei IT-RESELL, von der Bedarfsklärung über den Zeitplan bis zur Ausmusterung der Altsysteme.

Dieser Beitrag stellt die vier Modelle vor, ordnet iLO 8 und die AMD-Plattform ein, vergleicht die Generationen Gen10 bis Gen13 und zeigt, wie sich ein Serverprojekt schon heute sinnvoll planen lässt.

Was ist neu an HPE ProLiant Gen13?

HPE positioniert die neuen Systeme für agentische KI und Inferenz, nennt aber ebenso klassische Aufgaben wie Analytics, Virtualisierung, Simulation und Modellierung [2][4]. Drei Punkte prägen die Generation:

  • Neue Prozessorplattform: Alle vier Modelle nutzen AMD EPYC 9006 mit dem Codenamen Venice [2][3].
  • Mehr Bandbreite: PCIe Gen6 und 16 DDR5-Speicherkanäle der EPYC-9006-Plattform, beim DL525 mit Unterstützung für MRDIMM [4][6].
  • Automatisierte Sicherheit: iLO 8 bringt selbstverschlüsselnde Laufwerke ab dem ersten Start, eine Freigabe durch zwei Personen bei kritischen Aktionen und erweiterte Post-Quanten-Kryptografie [2].

Zwei der vier Modelle, DL525 und DL585a, sind klassische Rackserver. Die Modelle XD245 und XD285 folgen Open-Compute-Designs für höhere Rackdichte [3][4].

Gen13 auf einen Blick

MerkmalWert
Vorstellung7. Oktober 2026
ModelleDL525, DL585a, XD245, XD285
ProzessorAMD EPYC 9006 „Venice“ (SP7), bis zu 256 Kerne
Speicher und I/ODDR5 mit 16 Kanälen, MRDIMM beim DL525, PCIe Gen6
ManagementHPE iLO 8, HPE Compute Ops Management
VerfügbarkeitDL525 später 2026, DL585a Anfang 2027, XD245 und XD285 2027
Intel-ModelleBisher nicht angekündigt (Stand 09.10.2026)

Die vier Modelle im Detail: DL525, DL585a, XD245 und XD285

Die folgende Übersicht stellt die vier Systeme gegenüber, darunter finden Sie jedes Modell im Einzelnen.

Modell Bauform Prozessor Besonderheit Start
DL525 Gen13 1U Rack, 1 Sockel 1 × EPYC 9006, bis 256 Kerne 16 Speicherkanäle, DDR5 und MRDIMM, PCIe Gen6 Später in 2026
DL585a Gen13 10U Rack, 2 Sockel 2 × EPYC 9006 Bis zu 8 Double-Wide-GPUs, 32 DIMM-Slots, PCIe Gen6 Anfang 2027
XD245 Gen13 Open Compute, 4 Knoten Bis zu 8 EPYC 9006 je Gehäuse Direkte Flüssigkühlung, hohe Dichte 2027
XD285 Gen13 Open Compute, 2OU, 2 Knoten EPYC 9006 Luftgekühlt 2027

ProLiant DL525 Gen13: 256 Kerne in 1U

Der DL525 ist ein kompakter 1U-Server mit einem Sockel. Er nimmt einen EPYC-Prozessor mit bis zu 256 Kernen auf und bietet 16 Speicherkanäle mit DDR5 und MRDIMM [3][4]. Er richtet sich an Einsatzfelder wie Analytics, Virtualisierung, Simulation und KI-Inferenz [2][4].

ProLiant DL585a Gen13: bis zu acht GPUs

Der DL585a ist die GPU-Plattform der neuen Generation. Das 10U-System kombiniert zwei EPYC-Prozessoren mit bis zu acht Double-Wide-PCIe-GPUs, verbunden über PCIe Gen6 [2][3]. Laut StorageReview stehen dafür 32 DIMM-Slots zur Verfügung, und HPE will Beschleuniger von NVIDIA, Intel und AMD anbieten [3]. HPE nennt KI-Inferenz, das Feintuning von RAG-Modellen, Analytics und agentische KI als Einsatzfelder [2].

ProLiant XD245 Gen13: Flüssigkühlung für hohe Dichte

Der XD245 vereint vier Rechenknoten mit direkter Flüssigkühlung in einem Gehäuse und trägt bis zu acht EPYC-Prozessoren [2][4]. Bei der Bauhöhe sind die Angaben nicht einheitlich: HPE nennt in der Ankündigung eine Open Rack Unit (1OU), StorageReview spricht von einem 2U-Gehäuse [2][3]. Maßgeblich sind die finalen QuickSpecs.

ProLiant XD285 Gen13: dicht, aber luftgekühlt

Der XD285 überträgt die Architektur in ein luftgekühltes Design mit zwei Knoten auf zwei Open Rack Units. Er richtet sich an Rechenzentren, in denen Flüssigkühlung nicht in Frage kommt [2][4]. Detaillierte Spezifikationen lagen uns zum Redaktionsstand nicht vor.

AMD EPYC 9006 „Venice“: die Basis von Gen13

Herzstück jedes Gen13 Servers ist AMD EPYC 9006 mit dem Codenamen Venice. AMD hat die 6. EPYC-Generation im Juli 2026 auf der Veranstaltung Advancing AI vorgestellt [6][7].

Merkmal AMD EPYC 9006 „Venice“
Architektur Zen 6 und Zen 6c
Fertigung TSMC 2 nm, laut AMD erstes Hochleistungsprodukt in diesem Prozess
Kerne und Threads Bis zu 256 Kerne und 512 Threads pro Sockel (Spitzenmodell EPYC 9996)
Speicher und I/O 16 DDR5-Kanäle, PCIe Gen6
Sockel SP7, löst SP5 ab
Varianten SP7, SP8 und EPYC 9006 LP („Verano“)

Für Ihre Planung wichtig: Die Plattform ist neu. Laut Berichten ist die gesamte Prozessorfamilie erst im Lauf von 2027 vollständig verfügbar, das 256-Kern-Modell zielt auf das vierte Quartal 2026 [6].

iLO 8: Sicherheit ab dem ersten Start

Mit iLO 8 erweitert HPE seinen Management-Controller um mehrere Sicherheitsfunktionen [1][2].

  • Auto-SED: Selbstverschlüsselnde Laufwerke schützen ruhende Daten ab dem ersten Einschalten, ohne dass ein Administrator sie erst aktivieren muss [2].
  • Multi-Person Authorization: Kritische Aktionen wie das Bereitstellen von Schlüsseln oder ein Secure Erase erfordern die Freigabe durch zwei autorisierte Personen, ein Vier-Augen-Prinzip für den Server [2].
  • Erweiterte Post-Quanten-Kryptografie: Der Schutz reicht über die Firmware hinaus bis in die Kommunikationswege des Servers [2].
  • Komponentenverifikation: Laut HPE prüft der Server über die Silicon Root of Trust die Echtheit und Integrität kritischer Komponenten, sobald diese hinzugefügt oder getauscht werden [1].

Für Ihre Datensicherheit bedeutet das: Daten auf Gen13 Systemen sind künftig standardmäßig verschlüsselt, und Löschvorgänge lassen sich nicht mehr von einer einzelnen Person auslösen. Das ersetzt aber keine dokumentierte Löschung bei der Ausmusterung, dazu mehr im Abschnitt zur Projektbegleitung.

HPE Compute Ops Management

HPE Compute Ops Management ist die cloudbasierte Verwaltungsplattform für ProLiant-Flotten. Für Gen13 kommen ein Onboarding mit wenig Handaufwand und Einblicke in die Stromkapazität nahezu in Echtzeit hinzu [2][5].

Laut einer von HPE beauftragten Forrester-Studie verbrachten Anwender 50 Prozent weniger Zeit mit der Serververwaltung und erzielten 209 Prozent ROI [5]. Beachten Sie: Es handelt sich um eine Auftragsstudie, die Werte gelten nicht automatisch für Ihre Umgebung.

Verfügbarkeit und Roadmap

HPE nennt bislang nur grobe Zeitfenster, keine exakten Liefertermine [1][2][4].

Modell Verfügbarkeit laut HPE
ProLiant DL525 Gen13 Später in 2026
ProLiant DL585a Gen13 Anfang 2027
ProLiant XD245 und XD285 Gen13 2027

Weitere Gen13 Modelle für Mainstream-Enterprise, Edge, Datenbanken und KI hat HPE angekündigt, nennt aber weder Modelle noch Termine [5].

Netzplan im U-Bahn-Stil mit vier Linien für Prozessor, Speicher, PCIe und Management über die Stationen Gen10 bis Gen13
Wo sich zwischen Gen10 und Gen13 etwas ändert: vier Linien, fünf Stationen.

Merke

Rechnen Sie bei der Planung mit Puffer. Solange HPE keine exakten Liefertermine nennt, sollten Sie Ausmusterung und Neubeschaffung nicht auf einen Stichtag legen.

HPE Servergenerationen im Vergleich: Gen10 bis Gen13

Die folgende Tabelle zeigt, wie sich die HPE Servergenerationen technisch entwickelt haben.

Generation Prozessoren Speicher PCIe iLO
Gen10 Intel Xeon Scalable 1. und 2. Gen, AMD EPYC DDR4 Gen3 iLO 5
Gen10 Plus Intel Xeon Scalable 3. Gen, AMD EPYC DDR4-3200 Gen4 iLO 5
Gen11 Intel Xeon Scalable 4. und 5. Gen, AMD EPYC 4. Gen, Ampere Altra DDR5 Gen5 iLO 6
Gen12 Intel Xeon 6, AMD EPYC 5. Gen, NVIDIA Vera (DL394) DDR5 Gen5 iLO 7
Gen13 AMD EPYC 6. Gen 9006 „Venice“, bis 256 Kerne DDR5 und MRDIMM, 16 Kanäle Gen6 iLO 8

Die Kernaussage: Bei den Hauptgenerationen hat HPE jeweils eine neue iLO-Version eingeführt, von iLO 5 bei Gen10 bis iLO 8 bei Gen13. Zwischen Gen10 und Gen13 haben sich außerdem der Speicherstandard (DDR4 zu DDR5 und MRDIMM) und die I/O-Generation (PCIe Gen3 zu Gen6) grundlegend verändert.

Zwei Spuren: oben die gestaffelte Verfügbarkeit der HPE ProLiant Gen13 Modelle, unten vier Planungsschritte für das eigene Serverprojekt
Gen13 kommt gestaffelt, ein Serverprojekt lässt sich parallel dazu planen.

Gibt es Intel-Modelle? Gen12 läuft parallel weiter

Stand 9. Oktober 2026 ist Gen13 eine reine AMD-Generation: Alle vier angekündigten Systeme nutzen EPYC 9006 [2][3]. Ein Intel-basiertes Gen13 Modell ist uns bisher nicht bekannt.

Gleichzeitig bleibt die Gen12 Familie aktiv. Der DL394 Gen12 mit NVIDIA-Vera-CPU wurde am 1. Juni 2026 vorgestellt und soll im Herbst 2026 verfügbar sein [8][9]. Gen12 und Gen13 existieren also parallel, je nach Prozessorplattform und Workload.

So begleiten wir Ihr Serverprojekt

Gen13 ist angekündigt, aber noch nicht lieferbar. Gerade jetzt lohnt sich deshalb eine saubere Planung. Wir begleiten Sie dabei, neue Projekte in diesem Bereich vorzubereiten, ohne dass Sie auf die erste Auslieferung warten müssen.

Bedarf klären und Plattform wählen

Am Anfang steht die Frage, welche Workloads Sie betreiben und wo Ihre heutigen Server an Grenzen stoßen, bei Speicherbandbreite, Platz und Strom im Rack oder bei Sicherheitsanforderungen. Davon hängt ab, ob Gen13, ein aktuelles Gen12 System oder ein geprüftes Gen11 System die richtige Plattform ist. Planen Sie auch die Leistungsaufnahme ein: Laut StorageReview sind je Prozessor bis zu 600 Watt vorgesehen [3]. Wie sich Energiekosten im Serverraum senken lassen, beschreiben wir in unserem Beitrag „Stromkosten im Serverraum senken“.

Zeitplan mit Puffer und geprüfte Systeme als Brücke

Da HPE nur grobe Zeitfenster nennt, empfiehlt sich ein Zeitplan mit Puffer. Wenn Ihr Bestand nicht bis 2027 warten kann, überbrücken geprüfte Gen11 und Gen12 Server die Zeit. Für viele Umgebungen sind sie auch dauerhaft eine wirtschaftliche Alternative, etwa für Test, Backup oder Edge. Wie wir Geräte prüfen, beschreiben wir im Beitrag „So wird Refurbished-Hardware geprüft“, die Absicherung nach dem Kauf in „Garantie und Support bei Refurbished-Hardware“.

Altbestand bewerten, ankaufen und Gegenfinanzierung planen

Gebrauchte Enterprise-Hardware verliert an Wert, sobald eine neue Generation breit verfügbar ist, besonders bei der ältesten Generation im Markt. Wer Gen10 oder Gen11 ohnehin ersetzen möchte, sollte den Bestand deshalb früh bewerten lassen, idealerweise bevor die Mainstream-Modelle von Gen13 erscheinen. So lässt sich der Erlös in die Finanzierung der neuen Hardware einplanen. Wir bewerten und kaufen Ihre Bestandsserver an, vom einzelnen DL380 bis zum Rechenzentrumsrückbau. Mehr zum Ankauf lesen Sie im Beitrag „Server-Komponenten verkaufen“, zur Marktlage in „Refurbished IT-Hardware 2026“.

Merke

Planen Sie Ankauf und Neubeschaffung gemeinsam. Der Erlös aus dem Altbestand kann ein Teil der Finanzierung Ihres neuen Serverprojekts sein.

Zertifizierte Datenlöschung: Auto-SED ersetzt kein Löschprotokoll

iLO 8 verschlüsselt Laufwerke künftig automatisch und schützt Secure Erase durch das Vier-Augen-Prinzip [2]. Das gilt aber nur für neue Gen13 Systeme, denn iLO 8 ist Gen13 vorbehalten. Ihre Bestandsserver der Generationen Gen10 bis Gen12 profitieren davon nicht.

Bei der Ausmusterung benötigen Sie deshalb eine nachweisbare, dokumentierte Löschung, unabhängig davon, ob Laufwerke verschlüsselt waren. Wir löschen Datenträger zertifiziert nach NIST 800-88 mit der Software Securaze und stellen Ihnen ein Löschprotokoll pro Seriennummer aus. Defekte Datenträger werden physisch vernichtet.

Merke

Auto-SED schützt neue Gen13 Server im Betrieb. Bei der Ausmusterung bleibt ein dokumentierter Löschnachweis unverzichtbar. Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung zu Datenschutzpflichten.

Nachhaltigkeit und Circular Economy

Jeder weiterverwendete Server spart die Ressourcen für die Herstellung eines neuen Geräts. Wer Altgeräte in den Refurbished-Kreislauf zurückführt, verlängert ihre Lebensdauer und verteilt den Herstellungsaufwand auf mehr Betriebsjahre. Neue Generationen können dagegen effizienter arbeiten. Beides zusammen, effizientere Neugeräte und weitergenutzte Altgeräte, ergibt eine tragfähige Refresh-Strategie.

Fazit

HPE ProLiant Gen13 markiert einen echten Technologiesprung: AMD EPYC Venice mit bis zu 256 Kernen, PCIe Gen6 und mit iLO 8 erstmals automatische Laufwerksverschlüsselung ab Werk. Die ersten Modelle zielen klar auf KI, HPC und datenintensive Workloads, Mainstream-Modelle folgen ohne festen Termin.

Für Ihre Planung heißt das: Prüfen Sie jetzt, welche Gen10 und Gen11 Systeme ersetzt werden sollen, und besprechen Sie Zeitplan, Plattform und Gegenfinanzierung frühzeitig. Gen12 bleibt eine solide, parallel gepflegte Plattform. Entscheidend ist, die Ausmusterung mit zertifizierter Datenlöschung zu verbinden, denn die Sicherheitsvorteile von iLO 8 gelten nur für neue Hardware.

Serverprojekt oder Ankauf von HPE-Bestandsservern?

IT-RESELL begleitet Ihr HPE-Serverprojekt und kauft Ihre Bestandsserver DSGVO-konform an – der Erlös aus dem Altbestand kann Ihr neues Projekt mitfinanzieren.

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  1. [1] HPE: Pressemitteilung zur Ankündigung der ersten ProLiant Gen13 Server, 07.10.2026. hpe.com, Zugriff: 09.10.2026
  2. [2] Network World: HPE supercharges ProLiant servers with AMD’s EPYC 9006 processors, 07.10.2026. networkworld.com, Zugriff: 09.10.2026
  3. [3] StorageReview: HPE ProLiant Gen13 Launches With the First Four AMD EPYC Venice Servers. storagereview.com, Zugriff: 09.10.2026
  4. [4] SDxCentral: HPE launches four new AMD-powered servers as part of its ProLiant Gen13 portfolio. sdxcentral.com, Zugriff: 09.10.2026
  5. [5] DataCentre Magazine: HPE and AMD Target Agentic AI with ProLiant Gen13 Servers. datacentremagazine.com, Zugriff: 09.10.2026
  6. [6] TechRadar: AMD’s Venice is the first 2nm x86 server chip, but the stack doesn’t fully ship until 2027. techradar.com, Zugriff: 09.10.2026
  7. [7] HWBusters: AMD Launches Zen 6 With EPYC Venice: 256 Cores on TSMC 2nm. hwbusters.com, Zugriff: 09.10.2026
  8. [8] HPE: HPE introduces CPU server with NVIDIA-Vera CPU, purpose-built for Agentic AI, 01.06.2026. hpe.com, Zugriff: 09.10.2026
  9. [9] StorageReview: HPE ProLiant Compute DL394 Gen12 Brings NVIDIA Vera CPU to Agentic AI. storagereview.com, Zugriff: 09.10.2026
  10. [10] HPE: HPE ProLiant DL380 Gen10 Server QuickSpecs. hpe.com, Zugriff: 09.10.2026
  11. [11] HPE: HPE ProLiant DL360 Gen10 Plus server QuickSpecs. hpe.com, Zugriff: 09.10.2026
  12. [12] HPE: HPE ProLiant DL380 Gen11, Produktseite. hpe.com, Zugriff: 09.10.2026
  13. [13] HPE: HPE ProLiant Compute DL325 Gen12, Produktseite. hpe.com, Zugriff: 09.10.2026

Hinweis zu diesem Beitrag: Inhalte auf diesem Blog werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und von unserem Redaktionsteam recherchiert, fachlich geprüft und freigegeben.

FAQ

Häufige Fragen zur HPE ProLiant Gen13

Wann erscheint HPE ProLiant Gen13?

HPE hat die ersten vier Gen13 Server am 7. Oktober 2026 angekündigt. Der DL525 soll später im Jahr 2026 verfügbar sein, der DL585a Anfang 2027 und die Modelle XD245 und XD285 im Lauf des Jahres 2027. Exakte Liefertermine hat HPE bisher nicht genannt, planen Sie deshalb mit zeitlichem Puffer.

Welche Prozessoren nutzt HPE Gen13?

Alle bislang angekündigten Gen13 Server verwenden AMD EPYC der 6. Generation (EPYC 9006, Codename Venice) mit bis zu 256 Kernen pro Sockel. Die Plattform bietet 16 DDR5-Speicherkanäle und PCIe Gen6. Ein Intel-basiertes Gen13 Modell ist uns bisher nicht bekannt.

Was ist der Unterschied zwischen Gen11 und Gen12?

Gen11 nutzt Intel Xeon Scalable der 4. und 5. Generation sowie AMD EPYC der 4. Generation und iLO 6. Gen12 setzt auf Intel Xeon 6, AMD EPYC der 5. Generation und NVIDIA Vera und führt iLO 7 ein. Beide Generationen arbeiten mit DDR5 und PCIe Gen5.

Was ist neu bei iLO 8?

iLO 8 aktiviert selbstverschlüsselnde Laufwerke automatisch ab dem ersten Start (Auto-SED), verlangt für kritische Aktionen wie Secure Erase die Freigabe durch zwei Personen und weitet die Post-Quanten-Kryptografie auf interne Kommunikationswege aus. iLO 8 ist Gen13 Systemen vorbehalten.

Lohnt sich ein Upgrade auf eine neue Server-Generation?

Ein Upgrade lohnt sich, wenn Ihre Server an Leistungs-, Speicher-, Energie- oder Sicherheitsgrenzen stoßen oder der Support ausläuft. Besonders Gen10 Systeme mit DDR4 und PCIe Gen3 kommen dafür infrage. Aktuelle Gen12 Server müssen nicht sofort ersetzt werden. Rechnen Sie den Restwert der Altgeräte in die Planung ein.

Kann ich alte HPE Server verkaufen?

Ja. Gebrauchte HPE ProLiant Server, Komponenten und Laufwerke haben auf dem Refurbished-Markt oft noch einen guten Wert. IT-RESELL bewertet Ihre Hardware, kauft sie an und übernimmt die zertifizierte Datenlöschung mit Löschprotokoll. Je früher Sie vor einem Generationswechsel verkaufen, desto höher fällt der Erlös meist aus.

Ersetzt Auto-SED eine zertifizierte Datenlöschung?

Nein. Auto-SED schützt Daten auf neuen Gen13 Servern im laufenden Betrieb. Für Bestandsserver ohne diese Funktion und bei jeder Ausmusterung benötigen Sie weiterhin eine dokumentierte, nachweisbare Löschung. Ein Löschprotokoll pro Datenträger dient als Nachweis gegenüber Auditoren und Aufsichtsbehörden.

Kann IT-RESELL bei der Planung eines Serverprojekts helfen?

Ja. Wir unterstützen Sie bei der Bedarfsklärung, der Wahl der Plattform und einem Zeitplan mit Puffer. Als Zwischenlösung kommen geprüfte Gen11 und Gen12 Server in Frage. Den Altbestand kaufen wir an, löschen ihn zertifiziert und stellen Löschprotokolle aus. Gen13 Systeme sind laut HPE erst ab später 2026 lieferbar.