ESG — Environmental, Social, Governance
Drei-Säulen-Rahmen zur Bewertung von Unternehmensverantwortung: Umwelt (E), Soziales (S) und Unternehmensführung (G). Re…
ESG steht für Environmental, Social, Governance — ein Rahmenwerk zur Bewertung der Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen. ESG-Kriterien werden von Investoren, Banken und zunehmend auch Kunden und Lieferanten gefordert.
Die drei ESG-Säulen im IT-Kontext
- E (Environmental): CO₂-Fußabdruck der IT-Infrastruktur, Energieverbrauch von Rechenzentren, Lebensverlängerung durch Refurbished, WEEE-konformes Recycling
- S (Social): Arbeitsbedingungen in der Lieferkette, fairer Umgang mit Elektronikschrott (E-Waste), keine illegalen Exporte
- G (Governance): Transparente Lieferkette, DSGVO-konforme Datenlöschung, Zertifizierungen (R2v3, ISO 14001)
ESG und Refurbished-IT
Der Kauf von refurbishter Hardware ist einer der direkten IT-ESG-Hebel: Jedes verlängerte Server-Leben spart die Emissionen der Neuproduktion (ca. 500–800 kg CO₂ pro Rack-Server). Viele Unternehmen nutzen ITAD-Nachweise und Refurbished-Quoten für ihren ESG-Bericht.
Regulatorischer Druck
Die CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) verpflichtet ab 2025 schrittweise Unternehmen zur detaillierten ESG-Berichterstattung nach ESRS-Standards.