Redundanz (IT-Infrastruktur)
Mehrfachauslegung kritischer Systemkomponenten, um bei Ausfall eines Teils den Betrieb aufrechtzuerhalten. In Enterprise…
Auch bekannt als:
Redundanz
Redundante Systeme
Ausfallsicherheit
Redundanz in der IT-Infrastruktur bedeutet, kritische Komponenten doppelt (oder mehrfach) auszulegen, sodass der Ausfall eines Elements den Gesamtbetrieb nicht unterbricht.
Redundanz-Ebenen im Rechenzentrum
- Netzteil (PSU): Enterprise-Server haben 2 Netzteile — fällt eines aus, übernimmt das andere ohne Unterbrechung (Hot-Swap)
- Storage (RAID): RAID 1, 5, 6, 10 — Festplattenausfälle ohne Datenverlust
- Netzwerk (NIC-Bonding / LACP): Zwei Netzwerkkarten, gebündelt — Ausfall einer Karte ohne Verbindungsunterbrechung
- Kühlung: Redundante Lüfter in Servern und Rechenzentren
- Stromversorgung: USV + Netzersatzanlage (NEA) + zwei unabhängige Einspeisungen
Redundanz-Stufen (Tier-Klassifikation)
Das Uptime Institute klassifiziert Rechenzentren nach Redundanz: Tier I (keine Redundanz, 99,671 % Verfügbarkeit) bis Tier IV (vollständige Fehlertoleranz, 99,995 %).
Refurbished und Redundanz
Refurbished Enterprise-Server sind von Haus aus mit Redundanz-Features ausgestattet. IT-RESELL testet alle redundanten Komponenten (beide Netzteile, alle Lüfter) vor dem Verkauf.