Herstellerneutral & unabhängig Kein Werbedruck, keine Provision ✓
526 IT-Fachbegriffe IT-Glossar auf Knopfdruck ✓
Laufend aktualisiert Aktuelle IT-Themen aus der Praxis ✓
Von IT-Profis verfasst 20+ Jahre Branchenerfahrung ✓
Herstellerwissen

Fujitsu PRIMERGY Server: TX-, RX- und CX-Serie im Überblick

Was die Buchstaben und Ziffern im Modellnamen bedeuten und wie Sie jedes PRIMERGY-Modell auf Anhieb einordnen.

Steffen Huntscha Steffen Huntscha 08. Juli 2026 9 Min Lesezeit
4 SerienTX, RX, CX, BX – jede mit klar definiertem Formfaktor und Anwendungsbereich
8 GenerationenM1 (2012) bis M8 (2025) – erkennbar am M-Suffix im Modellnamen
bis 8 TB RAMPRIMERGY RX2540 M7: 32 DIMM-Slots, DDR5-LRDIMM, max. 8 TB RAM [2]
+40 % LeistungM8 vs. M7 laut FSAS Technologies (Okt. 2025) – Intel Xeon 6 P-Kerne [1]
M5 & M6Refurbished-Sweet-Spot 2026: günstig, breit verfügbar, Drittanbieter-Support

Wer einen gebrauchten Server kaufen oder seine IT-Infrastruktur modernisieren möchte, stößt schnell auf Bezeichnungen wie „PRIMERGY RX2540 M7″ oder „PRIMERGY TX1330 M5″. Dieser Artikel erklärt, was die Buchstaben und Ziffern im Modellnamen bedeuten, welche Unterschiede die TX-, RX- und CX-Serien trennen – und welche Generationen sich besonders für den refurbishten Einsatz eignen.

Was ist Fujitsu PRIMERGY?

PRIMERGY ist Fujitsus x86-Server-Produktfamilie und existiert seit den frühen 1990er-Jahren. Die Linie positioniert sich als Brücke zwischen Mainstream-Enterprise-Hardware und spezialisierter HPC-Infrastruktur. Kennzeichnend sind die enge Integration mit dem iRMC (Integrated Remote Management Controller), umfangreiche Firmware-Updates über den offiziellen Serverblock sowie ein konsequent durchgehaltenes Formfaktorkonzept.

Aktuell umfasst das PRIMERGY-Portfolio vier Hauptlinien: TX (Tower), RX (Rack), CX (Scale-Out/Cloud) und BX (Blade). Während BX vor allem im Blade-Chassis-Konzept verankert ist, stehen TX, RX und CX im Fokus des laufenden Produktzyklus – einschließlich der M8-Generation.

Von Fujitsu zu FSAS Technologies

2023 übertrug Fujitsu Limited sein Server-Geschäft auf die Tochtergesellschaft FSAS Technologies Inc. Seitdem werden neue PRIMERGY-Generationen unter dem FSAS-Banner vermarktet, die Produkte selbst heißen jedoch weiterhin PRIMERGY. Im Oktober 2025 stellte FSAS Technologies die M8-Generation vor – ausgestattet mit Intel Xeon 6 Prozessoren mit Performance-Kernen (P-Kerne), die gegenüber der M7-Vorgängergeneration eine Leistungssteigerung von bis zu 40 Prozent versprechen [1]. Für Bestandskunden und Wiederverkäufer ändert sich durch das Rebranding zunächst nichts an Support-Strukturen oder Ersatzteilversorgung.

Das PRIMERGY-Namensschema verstehen

Wer das Namensschema einmal verstanden hat, kann jedes PRIMERGY-Modell auf Anhieb einordnen – ohne Datenblatt.

Infografik erklärt Fujitsu PRIMERGY Namensschema am Beispiel RX2540 M7 – Formfaktor, Modellnummer und Generation

Das PRIMERGY-Namensschema aus Formfaktor-Kürzel, Modellnummer und M-Generation.

Formfaktor-Kürzel TX, RX, CX, BX

Das erste Buchstabenpaar bezeichnet den Formfaktor:

  • TX – Tower-Server: Aufrechtes Gehäuse ohne Rack-Montage. Gedacht für Umgebungen ohne Serverraum: stille Büros, Einzelhandelsstandorte, Filialen.
  • RX – Rack-Server: 19-Zoll-Gehäuse für die Montage in Standard-Racks. Reicht von 1HE-Einprozessor-Modellen bis zu 4HE-Quad-Socket-Systemen für Datenbanken.
  • CX – Scale-Out / Cloud Extension: Mehrere unabhängige Server-Nodes in einem 2HE-Gehäuse (z. B. vier Nodes im CX400 M6). Hohe Dichte, gemeinsam genutzte Backplane.
  • BX – Blade-Server: Bis zu 18 Server-Blades teilen sich Gehäuse, Netzteile, Kühlung und Switch-Infrastruktur (legacy, kein aktiver Produktzyklus mehr).

Die Ziffern: Sockel, Plattform, Klasse

Die vierstellige Zahl nach dem Formfaktor-Kürzel kodiert Sockelanzahl und Leistungsklasse:

  • Erste Ziffer: Anzahl der Prozessorsockel (1 = Single-Socket, 2 = Dual-Socket, 4 = Quad-Socket)
  • Zweite Ziffer: Plattform-/Leistungsklasse (3–5 = Mid-Range, 6–7 = High-End)
  • Letzte zwei Ziffern: spezifisches Modell innerhalb der Linie

Beispiele in der Praxis: RX1330 = Rack, 1 Sockel, Einsteiger; RX2540 = Rack, 2 Sockel, obere Mittelklasse; RX4770 = Rack, 4 Sockel, High-End für SAP HANA; TX1330 = Tower, 1 Sockel, Einsteiger-KMU.

Das M-Suffix: Generation ablesen

Seit 2014 kennzeichnet das M-Suffix die Prozessorgeneration [4]:

  • M1–M2: Sandy Bridge / Ivy Bridge Xeon (EoL, kein Herstellersupport mehr)
  • M3–M4: Haswell / Broadwell Xeon (EOSL erreicht)
  • M5: Xeon E-2300 (Tower) / Cascade Lake (Rack), DDR4, PCIe 3.0
  • M6: Ice Lake Xeon / AMD EPYC Genoa (RX1440, RX2450), DDR4/DDR5
  • M7: Sapphire Rapids Xeon 4. Gen – bis zu 60 Kerne, DDR5, PCIe 5.0
  • M8: Emerald Rapids / Intel Xeon 6 P-Kerne – vorgestellt Oktober 2025 [1]

Ein PRIMERGY RX2540 M7 ist damit ein Rack-Server mit zwei Prozessorsockeln, in der oberen Mittelklasse positioniert, basierend auf Intel Xeon der 4. Generation (Sapphire Rapids), mit bis zu 8 TB DDR5-RAM und PCIe-5.0-Slots.

PRIMERGY-Generationen M1 bis M8

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über alle PRIMERGY-Generationen und ihren aktuellen Support-Status:

Gen. Intel / AMD DDR Erscheinungsjahr Status 2026
M1–M2 Sandy/Ivy Bridge DDR3 2012–2013 EoL – kein Support
M3–M4 Haswell/Broadwell DDR4 2015–2016 EOSL erreicht
M5 Xeon E-2300 / Cascade Lake DDR4 2019–2020 EOL, Drittanbieter-Support
M6 Ice Lake / AMD EPYC Genoa DDR4/5 2021–2022 Aktiv, EOL in Sicht
M7 Sapphire Rapids (4. Gen) DDR5 2023–2024 Aktuell verfügbar
M8 Intel Xeon 6 P-Kerne DDR5 2025 Neu – FSAS Technologies

TX-, RX- und CX-Serie im Detail

Fujitsu PRIMERGY Server-Portfolio TX RX CX in der Übersicht mit IT-RESELL Branding
Fujitsu PRIMERGY Server TX RX CX Überblick

TX-Serie: Tower-Server für KMU

Die TX-Serie richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen, die keinen dedizierten Serverraum betreiben. Charakteristisch sind niedrige Lärmpegel, robuste Bauweise für wechselnde Umgebungsbedingungen und einfache Servicezugänglichkeit ohne Rackmontage. Typische Einsatzszenarios: Dateiserver, Backup-Systeme, KMU-ERP-Host und lokale Applikationsserver.

Bestseller der TX-Serie:

  • TX1310 M5: Einzel-Sockel-Einsteiger, Xeon E-2300, max. 128 GB DDR4, ideal als Datei- oder Backup-Server
  • TX1330 M5/M6: Einstiegs-Tower mit erweiterten Speicherbays (8× LFF) für Filialserver und KMU-Workloads
  • TX2550 M7: Dual-Sockel-Tower mit Intel Xeon 4. Gen für anspruchsvolle Workloads – Virtualisierung, Windows Server 2022

RX-Serie: Rack-Server für Rechenzentren

Die RX-Serie ist das Herzstück des PRIMERGY-Portfolios. Sie deckt vom Einzel-Sockel-1HE-System bis zum 4-Sockel-Koloss jede Rack-Workload ab. Laut Fujitsu-Datenblatt [2] bietet der RX2540 M7 bis zu 4× mehr NVMe-Bays gegenüber dem M5 sowie 100-GbE-Onboard-Ports für moderne Netzwerkanbindung.

  • RX1330 M5/M6: Kompakter 1HE-Server für Edge-Standorte und Filialen ohne Hochleistungsanforderungen
  • RX2530/RX2540 M7: Dual-Socket-Mainstream – der meistgenutzte Virtualisierungs- und Datenbankserver der PRIMERGY-Linie
  • RX4770 M7: Quad-Socket-System für SAP HANA Scale-Up, In-Memory-Datenbanken und rechenintensive Analytics

Für die meisten mittelständischen Rechenzentren ist der RX2540 M6 oder M7 die universell richtige Wahl: ausreichend Erweiterbarkeit, breiter Hypervisor-Support (VMware, Hyper-V, Linux KVM) und ein bewährtes Ökosystem an Ersatzteilen.

CX-Serie: Scale-Out für HPC und Cloud

Die CX-Serie kombiniert Blade-Dichte mit Rack-Server-Standardisierung. In einem 2HE-Gehäuse finden bis zu vier unabhängige Server-Nodes Platz (CX400, CX2570). Jeder Node hat eigene CPU, RAM, Storage und Netzwerkanbindung – teilt sich aber Netzteile und Kühlung mit den anderen Nodes im Chassis.
Typische Einsatzszenarios: Hochleistungsrechnen (HPC), Cloud-Infrastruktur (OpenStack, Kubernetes), KI-Training-Infrastruktur und Rendering-Farms. Die CX-Serie eignet sich weniger für klassische Enterprise-Workloads – hier gewinnt die RX-Serie durch bessere Einzelknoten-Skalierbarkeit und breiteren Software-Support.

Welche PRIMERGY-Serie passt zu Ihrem Unternehmen?

Die folgende Entscheidungsmatrix hilft bei der Wahl der richtigen PRIMERGY-Serie:

Anforderung Serie Empfohlenes Modell
Büroserver ohne Serverraum TX TX1330 M5/M6
Virtualisierung im Rack RX RX2540 M6/M7
SAP HANA / In-Memory-DB RX RX4770 M7 (Quad-Socket)
Cloud-Scale-Out / HPC CX CX2570 M6/M7
Edge / Filialserver RX RX1330 M5/M6
Einstieg, Budget-optimiert TX TX1310 M5 / RX1330 M5

EOL, EOSL und die Refurbished-Sweet-Spots

Timeline der Fujitsu PRIMERGY Generationen von M1 (2012) bis M8 (2025) mit Support-Status und Refurbished-Sweet-Spots M5 und M6
PRIMERGY Generationen Timeline M1 bis M8

Supportlebensdauer verstehen

Fujitsu/FSAS Technologies unterscheidet zwischen End of Life (EOL) und End of Service Life (EOSL): EOL bedeutet, dass die Produktion eingestellt wurde und kein Neukauf mehr möglich ist. EOSL markiert das Ende des offiziellen Herstellersupports – keine Firmware-Updates mehr. Nach EOSL übernehmen Drittanbieter die Wartung.

Gemäß den offiziellen PRIMERGY-Roadmaps [3] gilt typischerweise ein Fünf-Jahres-Support-Fenster nach EOL. M5-Systeme (EOL ca. 2022/2023) befinden sich damit 2026 noch im erweiterten Support-Fenster bei zertifizierten Drittanbietern.

M5 & M6 – Gebraucht-Empfehlung

Für Unternehmen mit begrenztem Budget und stabilen Workloads sind refurbishte PRIMERGY-Server der M5- und M6-Generation der Sweet-Spot:

  • M5: Preisgünstig, DDR4, stabile Plattform, breite Ersatzteilversorgung. Ideal für Windows-VM-Hosts, Dateiserver, SAP Business One.
  • M6: Bessere Preis-Leistung als M7 bei ähnlicher Ausstattung (Ice Lake Xeon), noch breiter Drittanbieter-Support, teilweise AMD EPYC-Option.

Bei IT-RESELL finden Sie geprüfte und sofort lieferbare Fujitsu PRIMERGY Server – von der TX1330 M5 bis zum RX2540 M7, mit konfigurierten RAM- und Storage-Optionen auf Anfrage.

Fazit

Fujitsu PRIMERGY steht für ein kohärentes, langlebiges Server-Portfolio mit klarer Positionierung: TX für das Büro ohne Serverraum, RX für flexible Rechenzentrumsworkloads, CX für hochdichte Scale-Out-Szenarien. Das Namensschema aus Formfaktor-Kürzel, Modellnummer und M-Generation macht jedes Modell auf Anhieb einordnbar – ohne Datenblatt.
Für Unternehmen, die heute investieren, empfehlen sich M7-Systeme für neue Deployments und M5/M6 als gebrauchte, kosteneffiziente Alternative für stabile Workloads. Mit der M8-Generation (Intel Xeon 6 P-Kerne, bis zu 40 % mehr Leistung) hält das PRIMERGY-Ökosystem auch 2025/2026 Anschluss an aktuelle Anforderungen im Bereich KI-Inferenz und In-Memory-Datenbanken.
Ob Neukauf, Refurbished oder Server-Ablösung – die PRIMERGY-Linie bietet für jede Unternehmensgröße und jedes Budget das passende Modell.

Fujitsu PRIMERGY gesucht – oder abzugeben?

Bei IT-RESELL finden Sie geprüfte PRIMERGY Server der Serien TX, RX und CX – von M5 bis M8, sofort lieferbar und zu fairen Preisen. Alte PRIMERGY-Systeme kaufen wir DSGVO-konform an.

  1. [1] FSAS Technologies: PRIMERGY M8 Pressemeldung. fujitsu.com – Oktober 2025, Zugriff Juni 2026
  2. [2] Datenblatt Fujitsu PRIMERGY RX2540 M7. sp.ts.fujitsu.com – Zugriff Juni 2026
  3. [3] EOL/EOSL-Übersicht Fujitsu PRIMERGY. hardwarewartung.com – Zugriff Juni 2026
  4. [4] PRIMERGY (Namenskonvention seit 2014). en.wikipedia.org – Zugriff Juni 2026
  5. [5] FSAS stellt PRIMERGY M8 vor. channelpartner.de – 2025, Zugriff Juni 2026

Hinweis zu diesem Beitrag: Inhalte auf diesem Blog werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und von unserem Redaktionsteam recherchiert, fachlich geprüft und freigegeben.

FAQ

Häufige Fragen zu Fujitsu PRIMERGY Servern

Was bedeuten die Kürzel TX, RX und CX bei Fujitsu PRIMERGY?

TX steht für Tower-Server, RX für Rack-Server und CX für Scale-Out-Server (Cloud Extension). BX bezeichnet Blade-Server. Die Buchstabenkombination beschreibt den Formfaktor und die Einsatzumgebung: TX für Büros ohne Serverraum, RX für Rechenzentrumsracks, CX für hochdichte HPC- und Cloud-Infrastrukturen.

Was sind die Unterschiede zwischen PRIMERGY RX2540 und TX1330?

Der RX2540 ist ein Rack-Server (2HE) für Rechenzentren mit zwei Prozessorsockeln, bis zu 32 DIMM-Slots und hoher Erweiterbarkeit. Der TX1330 ist ein Single-Socket-Tower-Server für KMU ohne Serverraum – kompakter, leiser, aber in Rechenleistung und Skalierbarkeit deutlich eingeschränkter. Der RX2540 eignet sich für Virtualisierung und Datenbanken, der TX1330 für Datei- und Applikationsdienste in Filialen.

Welche Generation ist der Fujitsu PRIMERGY RX2540 M7?

Der M7 bezeichnet die 7. Produktgeneration innerhalb der PRIMERGY-Linie. Er basiert auf Intel Xeon Scalable-Prozessoren der 4. Generation (Sapphire Rapids), unterstützt DDR5-RAM, PCIe 5.0 und bietet bis zu 60 CPU-Kerne pro Sockel. Die M7-Generation wurde 2023/2024 eingeführt und ist 2026 die etablierte Mainstream-Generation vor der neu vorgestellten M8.

Wird Fujitsu PRIMERGY noch weiterentwickelt?

Ja. Seit 2023 führt FSAS Technologies Inc. (eine Fujitsu-Tochtergesellschaft) die PRIMERGY-Entwicklung fort. Im Oktober 2025 stellte FSAS Technologies die M8-Generation vor – mit Intel Xeon 6 Prozessoren mit Performance-Kernen und bis zu 40 % mehr Leistung gegenüber der M7-Vorgängergeneration. Das PRIMERGY-Portfolio wird aktiv weiterentwickelt.

Für welche Workloads eignet sich die PRIMERGY CX-Serie?

Die CX-Serie (z. B. CX2570 M7) eignet sich für Hochleistungsrechnen (HPC), KI-Training-Infrastrukturen, Cloud-Plattformen (OpenStack, Kubernetes) und Rendering-Farms. Bis zu vier unabhängige Server-Nodes teilen sich in einem 2HE-Chassis Netzteile und Kühlung. Für klassische Enterprise-Applikationen mit Einzelknoten-Anforderungen empfiehlt sich dagegen die RX-Serie.

Wie viel RAM unterstützt der PRIMERGY RX2540 M7?

Der PRIMERGY RX2540 M7 bietet 32 DIMM-Steckplätze und unterstützt bis zu 8 Terabyte DDR5-RAM bei Verwendung von DDR5-LRDIMM-Modulen [2]. Für Standard-Virtualisierungsumgebungen mit 256–512 GB RAM ist das System damit großzügig dimensioniert. Ein gebrauchter RX2540 M6 mit 512 GB DDR4 ist für die meisten KMU-Workloads ausreichend.

Lohnt sich ein Refurbished-PRIMERGY-Server trotz EOL?

Ja, für stabile Workloads ohne Anforderungen an PCIe 5.0 oder DDR5. Refurbishte PRIMERGY-M5- und M6-Systeme sind erprobt, breit verfügbar und deutlich günstiger als Neuhardware. Drittanbieter bieten Support nach EOSL. Wichtig: Firmware-Updates und Sicherheits-Patches vom Hersteller entfallen nach EOSL – das Risikomanagement obliegt dem Betreiber.

Was ist der Unterschied zwischen M6 und M8 bei PRIMERGY?

Der M6 basiert auf Intel Xeon Ice Lake (3. Generation) oder AMD EPYC Genoa, DDR4 und PCIe 4.0. Die M8-Generation (2025) nutzt Intel Xeon 6 Prozessoren mit Performance-Kernen, unterstützt DDR5, PCIe 5.0 und bietet laut FSAS Technologies bis zu 40 % mehr Leistung bei besserer Energieeffizienz [1] – besonders relevant für KI-Workloads und In-Memory-Datenbanken.