
In vielen Unternehmen gehören Storage-Systeme zu den wertintensivsten IT-Komponenten im Rechenzentrum. Ob SAN-, NAS- oder hybride Storage-Lösungen – sobald ein Hardware-Refresh, eine Cloud-Migration oder eine Konsolidierung ansteht, stellt sich die Frage: Wie lassen sich gebrauchte Storage-Systeme professionell und gewinnbringend verkaufen? Dass sich der Zweitmarkt lohnt, zeigt der Gesamttrend: Der globale Markt für IT-Refurbishing wuchs 2025 auf rund 58 Milliarden US-Dollar – Enterprise-Storage ist darin ein besonders werthaltiges Segment.
Als erfahrener B2B-Ankäufer erklären wir Ihnen, worauf Ankäufer beim Verkauf von Storage-Systemen achten, welche Faktoren den Preis beeinflussen und wie Sie den maximalen Restwert erzielen.
Welche Storage-Systeme sind für Ankäufer interessant?
Grundsätzlich sind alle Enterprise-Storage-Lösungen relevant, die noch im professionellen Umfeld eingesetzt oder wiedervermarktet werden können. Besonders gefragt sind Systeme etablierter Hersteller wie Dell Technologies, Hewlett-Packard Enterprise, NetApp, IBM oder Lenovo.
Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um komplette Systeme oder einzelne Komponenten handelt – auch Storage-Controller, Expansion-Shelves, SSDs oder HDDs können einen relevanten Marktwert besitzen.
Die wichtigsten Bewertungsfaktoren beim Storage-Verkauf
Vier Faktoren bestimmen maßgeblich, welchen Ankaufspreis ein Storage-System erzielt.

1. Hersteller, Modell und Generation
Ankäufer prüfen zuerst, welches Modell und welche Generation angeboten werden. Neuere Serien und weit verbreitete Plattformen lassen sich einfacher wiedervermarkten. Systeme, für die es noch Ersatzteile, Firmware-Support oder eine hohe Marktnachfrage gibt, erzielen in der Regel bessere Preise.
2. Technischer Zustand und Funktionsfähigkeit
Ein entscheidender Punkt ist der technische Zustand. Voll funktionsfähige Storage-Systeme mit getesteten Komponenten sind deutlich attraktiver als ungeprüfte Ware. Wichtig für Ankäufer sind unter anderem:
- fehlerfreie Controller
- funktionsfähige Netzteile und Lüfter
- keine kritischen Hardware-Alerts
Bei IT-RESELL prüfen wir alle Storage-Systeme professionell und transparent – so entsteht für Sie maximale Preissicherheit.
3. Ausstattung und Konfiguration
Je nach Ausstattung kann sich der Ankaufspreis erheblich unterscheiden. Bewertet werden unter anderem:
- Anzahl und Typ der verbauten SSDs oder HDDs
- Gesamtkapazität
- Controller-Redundanz
- Erweiterungseinheiten und Lizenzoptionen
Gut ausgestattete Systeme mit hoher Performance und Redundanz sind für viele B2B-Abnehmer besonders interessant.
4. Wartungsverträge und End-of-Life-Status
Auch wenn Wartungsverträge abgelaufen sind, können Storage-Systeme noch attraktiv sein. Entscheidend ist der End-of-Life- bzw. End-of-Support-Status. Systeme, die noch nicht zu lange EOL sind, lassen sich oft problemlos im Zweitmarkt einsetzen oder als Ersatzteilspender nutzen. Hilfreich ist die Unterscheidung der Lebenszyklus-Stufen: End-of-Sale (EOS) bedeutet, dass der Hersteller ein System nicht mehr neu verkauft; End-of-Life (EOL) markiert das Auslaufen aus dem aktiven Produktzyklus; End-of-Support/EOSL bezeichnet erst das Ende von Firmware- und Support-Leistungen. Zwischen diesen Stufen liegen häufig mehrere Jahre, in denen die Systeme am Sekundärmarkt weiterhin gefragt bleiben.
Vor dem Verkauf: Storage-Checkliste
- System vollständig lassen – Controller, Netzteile, Caddies, Blenden und Erweiterungseinheiten gehören dazu.
- Konfiguration dokumentieren: Modell, Seriennummern, Kapazität, Anzahl und Typ der Laufwerke.
- EOL-/EOS-Status beim Hersteller prüfen – der aktuelle Status wirkt sich direkt auf den Preis aus.
- Datenträger nicht vorschnell ausbauen oder beschädigen – das mindert den Wert und erschwert die dokumentierte Löschung.
Datenschutz: ein zentrales Entscheidungskriterium
Gerade bei Storage-Systemen ist Datensicherheit für Ankäufer und Verkäufer gleichermaßen kritisch. Unternehmen müssen sicherstellen, dass keine sensiblen Daten in falsche Hände geraten. Die rechtliche Grundlage bilden Art. 17 DSGVO (Recht auf Löschung) und Art. 32 DSGVO (Sicherheit der Verarbeitung); bei Einbindung eines Dienstleisters kommt ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO hinzu.
Wir bei IT-RESELL bieten Ihnen:
- zertifizierte Datenlöschung nach anerkannten Standards (z. B. NIST SP 800-88)
- vollständige Dokumentation
- auf Wunsch physische Datenträgervernichtung nach DIN 66399
So erfüllen Sie interne Compliance-Vorgaben und gesetzliche Anforderungen ohne zusätzlichen Aufwand. Wichtig speziell bei Storage: Enthält ein System SSDs oder All-Flash-Module, greifen klassische Überschreibverfahren nicht zuverlässig – hier sind Secure-Erase-Verfahren oder die physische Vernichtung die sichere Wahl.
Nachhaltigkeit wird immer wichtiger
Ein zunehmend relevantes Thema im Ankauf ist Nachhaltigkeit. Die Wiedervermarktung von Storage-Hardware verlängert den Lebenszyklus wertvoller Ressourcen und reduziert Elektroschrott. Als CO₂-kompensiertes Unternehmen geht IT-RESELL noch einen Schritt weiter: Wir unterstützen aktiv Aufforstungsprojekte über Plant my tree und leisten damit einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz. Der Verkauf Ihrer Storage-Systeme wird so nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch sinnvoll.
Typische Fehler beim Verkauf von Storage-Systemen
Viele Unternehmen verschenken bares Geld, weil sie:
- Storage-Hardware unvollständig anbieten
- Konfigurationen nicht dokumentieren
- Datenträger vorab beschädigen oder unsachgemäß ausbauen
- auf unseriöse Ankaufangebote ohne Prüfung eingehen
Ein strukturierter Ankauf über einen spezialisierten B2B-Partner verhindert genau diese Risiken.
Warum Storage-Systeme an IT-RESELL verkaufen?
Wir sind auf den professionellen Ankauf gebrauchter IT-Hardware spezialisiert und kennen die Anforderungen von Rechenzentrumsbetreibern, Systemhäusern und Unternehmen genau.
Ihre Vorteile bei uns:
- faire, marktgerechte Preise
- schnelle Abwicklung und Zahlung
- rechtssichere Datenlöschung
- nachhaltige IT-Wiedervermarktung
- persönlicher Ansprechpartner für Ihr Projekt
Fazit
Der Verkauf von Storage-Systemen erfordert technisches Know-how, Marktkenntnis und ein hohes Maß an Vertrauen. Wenn Sie wissen, worauf Ankäufer achten, können Sie den Wert Ihrer gebrauchten Hardware gezielt steigern. Entscheidend sind Hersteller und Generation, technischer Zustand, Ausstattung und der EOL-Status – wer diese Faktoren kennt und den Verkaufszeitpunkt bewusst wählt, sichert sich den maximalen Restwert.
Wir beraten Sie persönlich und übernehmen den kompletten Ankaufprozess für Sie – DSGVO-konform und unkompliziert.
- [1] IT-BUSINESS / Research Nester: „Refurbished IT im zweiten Frühling?", it-business.de, 2026 – Zugriff: Juli 2026
- [2] Verordnung (EU) 2016/679 (DSGVO), Art. 17, 28 und 32. eur-lex.europa.eu – Zugriff: Juli 2026
- [3] NIST: Special Publication 800-88 Rev. 1 – Guidelines for Media Sanitization. csrc.nist.gov – Zugriff: Juli 2026
- [4] DIN 66399 / ISO IEC 21964 – Vernichtung von Datenträgern (Schutzklassen, Sicherheitsstufen). din.de – Zugriff: Juli 2026
Hinweis zu diesem Beitrag: Inhalte auf diesem Blog werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und von unserem Redaktionsteam recherchiert, fachlich geprüft und freigegeben.
Häufige Fragen zum Verkauf von Storage-Systemen
Was sind Storage-Systeme?
Storage-Systeme sind zentrale IT-Lösungen zur Speicherung, Verwaltung und Absicherung von Daten in Unternehmen. Sie werden in Rechenzentren oder Serverräumen eingesetzt und stellen Speicherplatz für Anwendungen, Datenbanken, virtuelle Maschinen und Backups bereit. Im Gegensatz zu lokalen Festplatten sind Storage-Systeme hochverfügbar, skalierbar und für den Dauerbetrieb ausgelegt.
Welche Hersteller von Storage-Systemen gibt es?
Zu den bekanntesten und am häufigsten eingesetzten Herstellern von Enterprise-Storage-Systemen zählen Dell Technologies, Hewlett-Packard Enterprise, NetApp, IBM, Lenovo, Fujitsu sowie Huawei. Diese Anbieter decken ein breites Spektrum von SAN-, NAS- und All-Flash-Systemen für professionelle B2B-Anwendungen ab.
Was bedeutet Storage?
Der Begriff „Storage" bezeichnet allgemein die digitale Datenspeicherung. Gemeint ist sowohl der physische Speicher (z. B. Festplatten oder SSDs) als auch die logische Verwaltung von Daten. Im Unternehmensumfeld steht Storage für zuverlässige, performante und sichere Speicherlösungen, die große Datenmengen dauerhaft verfügbar machen.
Welche Arten von Storage gibt es?
Im B2B- und Rechenzentrumsumfeld unterscheidet man hauptsächlich: DAS (Direct Attached Storage) – direkt an einen Server angeschlossener Speicher; NAS (Network Attached Storage) – dateibasierter Speicher im Netzwerk; SAN (Storage Area Network) – blockbasierter Hochleistungs-Storage für Rechenzentren; All-Flash-Storage – Systeme mit reinen SSDs für maximale Performance; Hybrid-Storage – Kombination aus HDDs und SSDs; Object Storage – skalierbarer Speicher für große, unstrukturierte Datenmengen. Welche Storage-Art eingesetzt wird, hängt von Performance-Anforderungen, Datenvolumen und dem jeweiligen Anwendungsfall ab.
Muss ich die Datenträger vor dem Verkauf eines Storage-Systems ausbauen?
Das ist nicht nötig und oft sogar kontraproduktiv, da ein unvollständiges System an Wert verliert. Sinnvoller ist eine dokumentierte, zertifizierte Datenlöschung durch den Ankaufpartner. Bei besonders sensiblen Daten kann alternativ die physische Vernichtung einzelner Datenträger nach DIN 66399 vereinbart werden – mit entsprechendem Nachweis.

